Du hast die Wahl!

Posted 20. September 2006 by robert
Categories: Projekte

ist der Titel der gleichnamigen Website Du hast die Wahl! (netbridge im Auftrag des Landesjugendreferats Wien). Neben Informationen rund um das Wahlrecht und die Wiener Stadtpolitik finden sich auch Projektbörsen und teilweise zeitlich begrenzte Möglichkeiten sich als JugendlicheR direkt in die Entwicklung von Stadtpolitiken einzubringen.

Für Jugendliche, die selbst ein Projekt initiieren wollen, findet sich ein Praxisbeispiel, nämlich der Bau einer Skaterrampe. Beginnend bei der Idee wird man in zehn Schritten (Ziel definieren, Verbündete suchen, Kompetenzen klären,…) bis zur Umsetzung begleitet.

Das Forum war zur Zeit meines Besuches erst wenig genutzt. Interessant ist das Feature auch per SMS Beiträge einzubringen und auch per SMS (da aber erst nach Registrierung) über Antworten benachrichtigt zu werden.

Diskussionsforen versus e-Diskurs-Plattformen

Posted 19. September 2006 by robert
Categories: Allgemein

In der schon mehrmals erwähnter Erhebung finde ich auch einige reine Diskussionsforen als Beispiel für E-Partizipation. Sind solche Foren schon eine Form der Partizipation? Natürlich können sich Menschen auch hier beteiligen, Meinungen abgeben und miteinander diese diskutieren. Aber die Technik allein beschränkt in den meisten Foren die Möglichkeit von Willensbildungen, Themenzentrierungen und gemeinsamer Entwicklung von Forderungen oder Vorschlägen.

In einem Artikel in der Zeitschrift Kommune21 (Ausgabe 9/2003) unter dem Titel „e-Partizipation – ungenutztes Wissen“ (PDF, 140 KB) finde ich auch eine Textbox mit dem Titel „Anforderungen an e-Diskurs-Plattformen“. O. Märker, S. Salz und A. Klotz versuchen in einigen Zeilen Anforderungen für eine Diskurs-Plattform zu definieren:

  • Möglichkeiten Beiträge mit semantischen Informationen zu speichern (Auszeichnungen, Schlüsselbegriffe oder Querverweise/Links)
  • Eine Moderation die Beiträge verschieben und neu verknüpfen kann.
  • Prozedurale Steuerung des Diskurses um auch während der Diskursphase neue Foren und Subforen einzurichten.
  • Integration weiterer Kommunikationsmittel wie e-Mail, Fax oder Telefon
  • Integration asynchroner Diskussionsmittel wie Chat oder Umfrage- und Abstimmungswerkzeuge
  • Unterstützung von Präsenzveranstaltungen, in dem Diskussion vor Ort in die e-Plattform eingebracht und danach auch weitergeführt werden können.

Seit 2003 hat sich die Web-Software weiterentwickelt. Auch die Entwicklung von Forensoftware ist nicht stehengeblieben. Interessant wäre ob eine Kombination von z.B. Weblog, Wiki und Boardsoftware eine solche Plattform in Grundzügen schon bieten kann.

Bei opensourcecms.com habe ich die aus Drupal hervorgangene Software CivicSpace entdeckt, die den Anspruch hat „grassroot organizing and civic activity“ zu unterstützen. Vielleicht finde ich die Zeit, zumindest diese Software exemplarisch auf den obigen Anspruch (zumindest was die reinen Webaktivitäten betrifft) zu betrachten.

Von E-Government zu E-Partizipation

Posted 18. September 2006 by robert
Categories: Allgemein

In der von mir erwähnten Bestandsaufnahme findet sich ein kurzes Kapitel mit dem Titel „Von E-Government zu E-Participation“ mit dessen Versuch einer Strukturierung der „E-“Begriffe ich mich sehr anfreunden kann.

Zuoberst steht das E-Government, dass sich in E-Administration und E-Democracy teilt. Die E-Democracy wird wiederum in E-Participation und E-Voting untergliedert.

Nicht immer wird eine solche Definition absolut abgrenzbar sein. Genauer muss ich mir den Begriff E-Voting ansehen, da er ja an sich Wahl aber auch Abstimmung bedeuten könnte. Zweiteres kann sicherlich auch Teil von E-Participation sein. Aber welche Begrifflichkeit ist schon perfekt ;-)

Vergleich deutscher und englischer E-Partizipationsprojekte

Posted 16. September 2006 by robert
Categories: Forschung, Projekte

„FACILITATING ACTIVE CITIZENSHIP“
E-PARTICIPATION IN GROSSBRITANNIEN UND DEUTSCHLAND
EINE BESTANDSAUFNAHME

Erstellt von pol-di.net e.V./ politik-digital.de
Auftraggeber: British Council Deutschland
Berlin, Juni 2006.
Auf der entsprechenden Seite des British Council Germany findet man den Projektbericht in deutscher und englischer Sprache zum Download.

Der Titel verspricht nicht mehr als es ist, eine Bestandsaufnahme. Wirkliche Vergleiche und eine tiefere Auseinandersetzung mit den dargestellten Projekten finden sich nicht. Kapitel 2 bietet aber den Versuch einer Gliederung von Beteiligungsformaten im Internet. Nach einer kurzen Einführung findet man Links, Kommentare und tw. Screenshots zu rund 130 Projekten in Deutschland und Großbritannien, wobei einige Projekte exemplarisch detaillierter beschrieben wurden. Also genügend Lesestoff und Links für del.icio.us für die nächste Zeit.

Quo vadis?

Posted 14. September 2006 by robert
Categories: Allgemein

Schon nach einigen Tagen sehe ich mit welcher Vielzahl an Websites, PDFs, etc. ich konfrontiert bin. So als „Nebenbeiprojekt“ werde ich das kaum alles verwerten können.

Bis 20. Oktober 2006 soll mein Praxisprojekt in seiner ersten Phase beendet sein. Was kann ich bis dahin schaffen? Ich werde mit del.icio.us weiter interessante Links sammeln. Weiters möchte ich mich auf praktische Umsetzungen im Web konzentrieren, insbesondere wenn sie mit Jugendlichen gearbeitet haben. Und drittens – wie schon erwähnt – möchte ich hier die Einsetzbarkeit von Web 2.0 Diensten für partizipative Projekte kommentieren, diskutieren (wenn jemand mit mir möchte) und eventuell sogar selbst ein paar Kleins-Projekte ausprobieren.

Ich denke, das reicht für einen Monat. So wie ich Blogprojekte kenne, wird erst die Zeit zeigen, wohin die Reise geht.

In den nächsten Tagen erwartet euch (ich bin das du in Webprojekten gewöhnt) eine Zusammenfassung einiger interessanter Webseiten – als Ausgangspunkt für weitere Suchen zur Thematik.