Ende

Verfasst 21. November 2006 von robert
Kategorien: Allgemein

Der Lehrgang Netzkompetenz 2006 ist schon längst zu Ende.  Dieses Weblog war nur als Begleitung meines Praxisteils gedacht.

Vielleicht schreibe/arbeite ich irgendwann hier weiter. Aber vorerst beschäftigen mich meine anderen Webprojekte und daher beende ich ganz „offiziell“ dieses Weblog.

Natürlich bleiben die Texte zum Nachlesen hier auf wordpress.com

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Diskurs in beide Richtungen

Verfasst 16. Oktober 2006 von robert
Kategorien: Projekte

Bei metablocker habe ich unter dem Titel eParticipation umgekehrt ein im Ansatz interessantes Projekt gefunden. Nachdem ich kein holländisch beherrsche, kann ich nur die Angaben aus dem Blog übernehmen.

Im Jahr 2005 startete die niederländische Regierung die Online-Beschwerdestelle „www.lastvandeoverheid.nl“ („vom Staat belästigt.nl“) um langfristig (bis 2007) eine verbesserte Kommunikation zwischen BürgerInnen und Verwaltung herbeizuführen.

Auf www.lastvandeburger.nl („vom Bürger belästigt.nl“) startete man nun die Möglichkeit, dass sich Beamte über nervige, dumme und unpraktische Bürger beschweren.

Der metablocker Autor (Bas Bergervoet)  führt dazu aus:

Auch hier ist das Ziel, die Kommunikation zwischen Bürgern und Staat zu verbessern. Aber auf lastvandeburger.nl wird versucht, auch den Bürgern zu zeigen, was sie anders machen könnten. Das geschieht in fünf Phasen. Die ersten zwei sind jetzt online: Beamten senden ihre Beschwerden und Bürger können hierauf reagieren, In Phase 3 werden die Beschwerden überprüft. Phase 4 vergleicht die Beschwerden der Beamten mit denen der Bürger auf lastvandeoverheid.nl. Phase 5 wird ein „Manifest an den Bürger“, das erklärt, wie Bürger sich benehmen sollten (weil es in diesem Fall schwieriger ist, ein Gesetz zu ändern!)

Bergevoet sieht dabei auch die Gefahr, dass durch zwei Blogs die beiden „Parteien“ noch mehr miteinander streiten werden.

Nachdem ich die detaillierten Ansätze der beiden Blogs aufgrund fehlender Sprachkenntnisse nicht nachvollziehen kann, kann ich die Gefahr gegenseitiger Vorwürfe nicht abschätzen.  Spannend ist natürlich wie man die beiden Blogs verzahnt.  Ich bin schon neugierig, was Bergevoet in Zukunft dazu berichten wird (zumindest hat er eine „Beobachtung“ versprochen).

UN Global E-government Readiness Report 2005

Verfasst 29. September 2006 von robert
Kategorien: Allgemein

Jetzt erst entdeckt: Im World E-Gov Forum findet sich der „UN Global E-government Readiness Report 2005„. Nach erstem „durchblättern“ möchte ich hier vorerst festhalten was die AutorInnen unter dem Begriff „e-Participiation“ subsummieren:

E-Information
The government websites offer information on policies and programs, budgets, laws and regulations; and other briefs on key public interest. Tools for dissemination of information exist for timely access and use of public information, including web forums, email lists, newsgroups, and chat rooms.

E-Consultation
The government website explains e-consultation mechanisms and tools. It offers choice of public policy topics online for discussion with real time and archived access to audio and video of public meetings. The government encourages citizens to participate in discussions.

E-Decision-making
The government indicates it will take citizen input into decision-making. Government provides actual feedback on the outcome of specific issues.

Wiki oder nicht Wiki?

Verfasst 22. September 2006 von robert
Kategorien: Web 2.0

Auch wenn es ein eBusiness Blog ist, dass sich Gedanken über den Einsatz von Wikis macht. Die Grundfragen dahinter sind auch für dieses Blog nicht uninteressant. Wie kann ein Wiki für ePartizipation eingesetz werden? Wie schafft man es, dass Menschen überhaupt etwas schreiben? Wie geht man mit der Transparenz eines Wikis um, will das jedeR?

Nachdem dies ja noch immer ein Lehrgang „Netzkompetenz“ Praxisblog ist, möchte ich mich mal auf der Eben nähern, dass ich in den nächsten Tagen ein paar Wiki Engines vorstelle und grob deren Einsatzfähigkeit für partizipative Projekte beleuchte.

Du hast die Wahl!

Verfasst 20. September 2006 von robert
Kategorien: Projekte

ist der Titel der gleichnamigen Website Du hast die Wahl! (netbridge im Auftrag des Landesjugendreferats Wien). Neben Informationen rund um das Wahlrecht und die Wiener Stadtpolitik finden sich auch Projektbörsen und teilweise zeitlich begrenzte Möglichkeiten sich als JugendlicheR direkt in die Entwicklung von Stadtpolitiken einzubringen.

Für Jugendliche, die selbst ein Projekt initiieren wollen, findet sich ein Praxisbeispiel, nämlich der Bau einer Skaterrampe. Beginnend bei der Idee wird man in zehn Schritten (Ziel definieren, Verbündete suchen, Kompetenzen klären,…) bis zur Umsetzung begleitet.

Das Forum war zur Zeit meines Besuches erst wenig genutzt. Interessant ist das Feature auch per SMS Beiträge einzubringen und auch per SMS (da aber erst nach Registrierung) über Antworten benachrichtigt zu werden.

Diskussionsforen versus e-Diskurs-Plattformen

Verfasst 19. September 2006 von robert
Kategorien: Allgemein

In der schon mehrmals erwähnter Erhebung finde ich auch einige reine Diskussionsforen als Beispiel für E-Partizipation. Sind solche Foren schon eine Form der Partizipation? Natürlich können sich Menschen auch hier beteiligen, Meinungen abgeben und miteinander diese diskutieren. Aber die Technik allein beschränkt in den meisten Foren die Möglichkeit von Willensbildungen, Themenzentrierungen und gemeinsamer Entwicklung von Forderungen oder Vorschlägen.

In einem Artikel in der Zeitschrift Kommune21 (Ausgabe 9/2003) unter dem Titel „e-Partizipation – ungenutztes Wissen“ (PDF, 140 KB) finde ich auch eine Textbox mit dem Titel „Anforderungen an e-Diskurs-Plattformen“. O. Märker, S. Salz und A. Klotz versuchen in einigen Zeilen Anforderungen für eine Diskurs-Plattform zu definieren:

  • Möglichkeiten Beiträge mit semantischen Informationen zu speichern (Auszeichnungen, Schlüsselbegriffe oder Querverweise/Links)
  • Eine Moderation die Beiträge verschieben und neu verknüpfen kann.
  • Prozedurale Steuerung des Diskurses um auch während der Diskursphase neue Foren und Subforen einzurichten.
  • Integration weiterer Kommunikationsmittel wie e-Mail, Fax oder Telefon
  • Integration asynchroner Diskussionsmittel wie Chat oder Umfrage- und Abstimmungswerkzeuge
  • Unterstützung von Präsenzveranstaltungen, in dem Diskussion vor Ort in die e-Plattform eingebracht und danach auch weitergeführt werden können.

Seit 2003 hat sich die Web-Software weiterentwickelt. Auch die Entwicklung von Forensoftware ist nicht stehengeblieben. Interessant wäre ob eine Kombination von z.B. Weblog, Wiki und Boardsoftware eine solche Plattform in Grundzügen schon bieten kann.

Bei opensourcecms.com habe ich die aus Drupal hervorgangene Software CivicSpace entdeckt, die den Anspruch hat „grassroot organizing and civic activity“ zu unterstützen. Vielleicht finde ich die Zeit, zumindest diese Software exemplarisch auf den obigen Anspruch (zumindest was die reinen Webaktivitäten betrifft) zu betrachten.

Von E-Government zu E-Partizipation

Verfasst 18. September 2006 von robert
Kategorien: Allgemein

In der von mir erwähnten Bestandsaufnahme findet sich ein kurzes Kapitel mit dem Titel „Von E-Government zu E-Participation“ mit dessen Versuch einer Strukturierung der „E-„Begriffe ich mich sehr anfreunden kann.

Zuoberst steht das E-Government, dass sich in E-Administration und E-Democracy teilt. Die E-Democracy wird wiederum in E-Participation und E-Voting untergliedert.

Nicht immer wird eine solche Definition absolut abgrenzbar sein. Genauer muss ich mir den Begriff E-Voting ansehen, da er ja an sich Wahl aber auch Abstimmung bedeuten könnte. Zweiteres kann sicherlich auch Teil von E-Participation sein. Aber welche Begrifflichkeit ist schon perfekt 😉